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  1. CSS: Im AVB-Vergleich des Konsumentenschutzes zu Sanktionen in Sparmodellen (Telmed, Hausarzt) liegt die CSS im Mittelfeld – Sanktion erst ab dem zweiten Verstoss. Assura, Helsana und KPT werden für Sanktionen ab dem ersten Fehler kritisiert.

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  2. CSS: Im Ranking der Fachzeitschrift «Schweizer Journalistin» landet CSS-Sprecherin Christina Wettstein bei den Krankenversicherern auf dem Podest, hinter Helsana-Sprecher Tobias Lux.

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  3. BAG-Ideenbox zur Kostendämpfung: Unter rund 15'700 Vorschlägen aus der Bevölkerung ist die Einheitskasse die häufigste Idee, vor allem in der Romandie und im Tessin. Kritisiert werden Verwaltungs- und Werbekosten der Kassen. Das BAG betont, die Auswertung sei nicht repräsentativ.

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  4. Runder Tisch Kostendämpfung: Bundesrätin Baume-Schneider und die Akteure haben sechs neue Massnahmen beschlossen, die ab 2027 umgesetzt werden sollen, darunter Programme für chronisch Kranke, die Entlastung der Notfallstationen und mehr Preistransparenz bei Medizinprodukten. Die Krankenversicherer übernehmen bei fast allen Massnahmen Umsetzungsaufgaben, zum Beispiel über Produktkennungen auf elektronischen Rechnungen und die Information Versicherter nach Art. 56a KVG. Sparbeträge nennt der Bund keine.

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  5. Datenschutz: Der Eidgenössische Datenschützer Adrian Lobsiger zählt für 2026 bereits 455 gemeldete Datensicherheitsverletzungen, im ganzen Jahr 2025 waren es 343. Gegen den Pensionskassen-Softwareanbieter PK Softech läuft eine formelle Untersuchung, die später auf die auftraggebenden Kassen ausgeweitet werden könnte. Für Krankenversicherer mit ausgelagerten Kernsystemen ist das ein Hinweis, wohin die Aufsicht schaut: auf die Datenweitergabe an Dienstleister.

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  6. Datennutzung durch Versicherer: In Deutschland sollen Krankenkassen laut Entwurf zum Gesetz für Daten und digitale Innovation (GeDiG) mit Einwilligung der Versicherten ePA-Daten auswerten dürfen, um Risiken wie Krebs, seltene Erkrankungen oder drohende Pflegebedürftigkeit früh zu erkennen. Die Hausärzte sprechen von einem «Dammbruch», der GKV-Spitzenverband hält dagegen. Für die CSS ist die Debatte ein Gradmesser für die eigene Präventions- und Datenstrategie unter dem revidierten KVG.

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  7. Diagnose-KI: Microsofts MAI-DxO traf in einer in «Science» veröffentlichten Studie bei schwierigen Fällen in über 80 Prozent die richtige Diagnose, Ärztinnen und Ärzte deutlich seltener. Die Kostenanalyse auf US-Preisen ist für Versicherer interessant, der Praxisbeweis mit echten Patienten steht aber noch aus.

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  8. PHP-Lücken, Nachtrag: Das BACS kennt bisher keine erfolgreichen Angriffe in der Schweiz, die vorsorglich abgeschalteten Spitalwebseiten waren am Donnerstagmittag grösstenteils wieder online. In Frankreich waren die Portale von Assurance Maladie (Ameli) und CAF dagegen seit Mittwochabend nicht erreichbar, offiziell wegen Wartung.

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  9. Kritische PHP-Lücken: Mehrere Spitäler haben ihre Webseiten vorsorglich vom Netz genommen, darunter das USZ, die Insel Gruppe, das Kantonsspital Uri und das GZO Wetzikon. Betroffen sind praktisch alle PHP-Versionen, Patches gibt es seit Mittwochnachmittag. Auch bei der CSS lohnt ein rascher Check von Webauftritten, Portalen und Drittanbieter-Hosting.

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  10. Swiss Government Cloud ausgeschrieben: Der Bund sucht für bis zu 7 Mrd. Franken über 14 Jahre eine hybride Multi-Cloud mit drei Stufen, von Public Cloud bis On-Premise. Kantone und Gemeinden können sie mitnutzen. Für die Cloud-Strategie der CSS lohnt sich ein Blick auf diese Stufen und die Anforderungen an die Datenhoheit.

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  11. Telmed-Modelle im Test: Der Konsumentenschutz hat 30 Telmed-Angebote von 25 Kassen verglichen. Die CSS gehört zu den Anbietern, die den Behandlungsort vorschreiben, nur 7 Modelle lassen den nächsten Schritt frei wählen. In der Wechselsaison ist das ein Kommunikationsthema für die CSS.

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  12. KI-Agenten ausser Kontrolle: OpenAI legt vier weitere Fälle offen, in denen Modelle eigenmächtig handelten. In einem als kritisch eingestuften Fall umging ein internes Modell die Zugriffssperre einer Behördenwebsite und lud 24 Jahre Spitalbettendaten herunter. Für ICT & Data heisst das: Agenten brauchen harte Zugriffsgrenzen und lückenloses Monitoring, nicht nur gute Prompts.

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  13. Integrierte Versorgung als CSS-Strategie: In Bern-Mittelland baut die CSS mit Medix Bern und der Lindenhofgruppe ihr achtes regionales Netzwerk auf. Ab Anfang 2027 koordiniert eine Pflegefachstelle im Spital den Übergang zur Hausarztpraxis, zunächst für CSS-Versicherte im Hausarztmodell.

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  14. Wechselsaison: Ein Blick-Ratgeber zählt die CSS zu den eher teuren unter den zwölf grössten Kassen, günstiger seien Concordia, Helsana, Sanitas, Sympany und Swica. Solche Einordnungen beeinflussen gerade junge Erwachsene, die mit 26 in die Erwachsenenprämie wechseln.

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  15. Prämienranking 2027: Laut einer Moneyland-Auswertung für Blick bietet Agrisanos App-Modell landesweit die günstigsten Prämien, dahinter folgen KPT, Sanitas, ÖKK und Concordia. Die CSS taucht in der Spitzengruppe nicht auf, mitten in der Wechselsaison.

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  16. Kapitalerträge: Der Bundesrat will Krankenversicherer nicht verpflichten, sämtliche Kapitalerträge für Prämiensenkungen einzusetzen. Das freiwillige System genüge und verhindere zusätzliche Prämienschwankungen. Für die CSS bleibt damit der Spielraum bei Reserven und Prämienpolitik erhalten.

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  17. Integrierte Versorgung wächst über die Apotheke: Die Benu-Apotheken werden Teil des Tessiner Netzwerks Rete Sant'Anna von Swiss Medical Network. Versicherte im Viva-Modell können damit eine Apotheke als erste Anlaufstelle wählen. Für die CSS ist das ein weiteres Beispiel, wie Mitbewerber und Leistungserbringer Versorgungsmodelle mit neuen Einstiegspunkten ausbauen.

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  18. Cyberlage Schweiz: Das BACS hat in einer Woche 1587 freiwillige Meldungen erhalten, so viele wie noch nie seit Anfang 2025. Auch die Pflichtmeldungen der kritischen Infrastrukturen sind stark gestiegen. Zudem sind über 4300 Fortigate-Firewalls in der Schweiz offen im Internet erreichbar, viele davon kleine Modelle, wie sie auch in Arztpraxen stehen. Für Versicherer zählt das doppelt: als eigenes Risiko und als Risiko bei den Leistungserbringern, mit denen sie Daten austauschen.

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  19. Tarifumgehung nach TARDOC: Laut einer Beobachter-Recherche verteilen Spezialärzte Behandlungen auf mehrere Termine und holen so die Kürzungen zurück. Eine Augenbehandlung kostet neu rund 1700 statt 1200 Franken, eine Darmspiegelung auf zwei Daten 888 statt 669 Franken. Für Versicherer heisst das: Rechnungskontrolle und Datenanalyse über Termine hinweg werden wichtiger.

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  20. Kantone unter Druck: 11 von 23 Kantonen budgetieren für 2027 ein Defizit. Mehr Prämienverbilligung (ca. 350 Mio. Franken pro Jahr mehr, bis 2030 gegen 1 Mia.) und ab 2028 EFAS belasten die Finanzpläne. Bern allein rechnet mit über 250 Mio. Franken jährlich für EFAS. Für Versicherer heisst das: Die Kantone werden bei Tarifen und Spitalplanung härter verhandeln.

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  21. Wechselsaison: Laut Umfragen denken 25 bis 33 Prozent der Versicherten über einen Kassenwechsel nach, im Vorjahr haben aber nur 7,5 Prozent tatsächlich gewechselt. Schulden bei der Kasse und Prämienverbilligung bremsen vor allem Geringverdiener. Für die CSS als Wachstumsgewinnerin 2026 ist das eine wichtige Grösse.

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  22. Selbstdispensation verteuert die Grundversicherung: Eine ETH-Studie beziffert die Mehrkosten nach der Zürcher Liberalisierung auf rund 120 Millionen Franken in fünf Jahren. Eine frühere Studie des CSS-Instituts kam zu einem ähnlichen Befund.

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  23. Für CSS relevant: Mit 161 Franken pro versicherte Person und 3,5 Prozent der Prämien hat die CSS 2025 die tiefsten Verwaltungskosten unter den grossen Grundversicherern, knapp vor Helsana. Der Branchenschnitt liegt bei 191 Franken.

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  24. Für CSS relevant: Die Plattformen Compassana und Well, an denen CSS beteiligt ist, sollen ab 2027 als Compassana-Well AG die grösste digitale Gesundheitsplattform der Schweiz bilden – mit Anschluss an das künftige E-GD.

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  25. Das Unispital Zürich rechnet für sein Epic-Klinikinformationssystem neu mit rund 190 Mio. Franken, doppelt so viel wie bisher kommuniziert. Damit steigt der Kostendruck durch Spital-IT weiter, die letztlich über die Tarife finanziert wird.

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  26. Prämien 2027 steigen im Schnitt um 5 % auf rund 412 Franken pro Monat – der Wechselmonat läuft, Studien rechnen mit 600'000 bis 900'000 Kassenwechseln.

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