Leistungserbringer & VersorgungWichtig
Laut Akten, die SRF Investigativ über das Öffentlichkeitsgesetz erhalten hat, bewilligte Swissmedic 2016 und 2017 dreimal den Einsatz des nicht zertifizierten Cardioband am USZ. Nach einem Drahtbruch verzichtete das Institut bewusst auf weitere Berichte. Den Tod eines Patienten nach dem dritten Eingriff beurteilte es allein anhand eines Briefs des Spitals. Swissmedic sieht sich im Rahmen des damaligen Rechts und verweist auf die Verantwortung der behandelnden Ärzte. Seit 2021 braucht es für solche Einsätze keine Bewilligung mehr, was ein ETH-Professor als Schwächung der Patientensicherheit kritisiert.
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Die in Nigeria infizierte Schweizerin wurde in die Schweiz zurückgeflogen und wird an den Genfer Universitätsspitälern behandelt. Ihr Ehemann gilt als enge Kontaktperson und ist am USZ isoliert. Laut BAG handelt es sich um den Bundibugyo-Stamm, für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. HUG und USZ sind seit 2019 die beiden Referenzspitäler für solche Erkrankungen.
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Am Luzerner Kantonsspital übernimmt der bisherige Co-Chefarzt Fabrizio Minervini im März 2027 die Leitung der Thoraxchirurgie von Peter Kestenholz. Minervini gilt als Spezialist für robotergestützte Chirurgie und führte im Frühjahr die schweizweit ersten thoraxchirurgischen Eingriffe mit dem Da Vinci Single Port durch. Das LUKS will den Ausbau der robotergestützten Chirurgie fortsetzen.
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Eine Genfer Mutter hatte sich beschwert, weil eine Kinderärztin die Krankenakte der Tochter ohne ihr Wissen dem Vater gegeben hatte und sie später nicht über einen Notfallbesuch informiert worden war. Die kantonalen Instanzen sahen keinen Grund für ein Disziplinarverfahren, das Bundesgericht trat mangels aktuellen Interesses nicht auf die Beschwerde ein. Offen bleibt damit, wann Ärzte von sich aus den Elternteil informieren müssen, bei dem das Kind nicht lebt.
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Roche hat am Krebskongress ESMO Studiendaten zum KRAS-G12C-Hemmer Divarasib beim fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkrebs in der Zweitlinie vorgestellt. Laut STAT schnitt das Medikament besser ab als die älteren KRAS-Hemmer von Amgen und Bristol Myers Squibb und könnte sich eine starke Marktposition sichern. Für die Versicherer kommt damit eine weitere hochpreisige Krebstherapie auf die Spezialitätenliste zu.