KI im GesundheitswesenWichtig
Von der EFF erstrittene Dokumente zum Pilotprojekt WISeR zeigen Warnbriefe von CMS an Anbieter in vier Bundesstaaten wegen langer Wartezeiten, hoher Ablehnungsquoten und schlechtem Kundendienst. In Washington lehnte der Anbieter Virtix im ersten Quartal 53 % der Gesuche ab; inzwischen sollen die Bearbeitungszeiten deutlich gesunken sein. Die Firmen werden mit einem Anteil an den vermiedenen Kosten bezahlt – ein internes Memo räumt ein, dass dies Ablehnungen fördern könnte.
KI im Gesundheitswesen
2026 haben US-Bundesstaaten rund 115 KI-Gesetze erlassen. Acht davon, u. a. Colorado, Illinois und Washington, verbieten Krankenversicherern, Kostengutsprachen oder Leistungen allein gestützt auf KI abzulehnen; ein Mensch muss beteiligt sein. Fünf Staaten schränken zudem KI-gestützte Psychotherapie ein.
KI im Gesundheitswesen
Von gut 800 Patientinnen und Patienten einer Psychiatrie-Ambulanz in Essen nutzen 30 % allgemeine KI-Chatbots für psychische Probleme, über die Hälfte davon mindestens wöchentlich. Geschätzt werden Entlastung und Information; in persönlichen Krisen beurteilten 68 % die Chatbots jedoch als nicht hilfreich, zudem fiel wiederholtes Rückversicherungs-Verhalten bei Angststörungen auf. Relevant für Versicherer, die digitale Begleitangebote im Bereich psychische Gesundheit planen.