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Der Eidgenössische Datenschützer Adrian Lobsiger verzeichnet 2026 bereits 455 Meldungen zu Datensicherheitsverletzungen, nach 343 im ganzen Jahr 2025, und geht von einer hohen Dunkelziffer aus. Nach dem Angriff auf den Pensionskassen-Softwareanbieter PK Softech hat sein Amt eine formelle Untersuchung eröffnet; geprüft wird, welche Daten die Kassen dem Anbieter übergaben und auf welcher Rechtsgrundlage. Eine spätere Ausweitung auf Bundesstellen wie Publica schliesst er nicht aus. Die Bedrohung durch KI nennt er real, die Schwachstelle sei aber meist der Mensch.
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Die National University of Singapore entwickelt im Quartier Queenstown Gesundheitstechnologien gemeinsam mit älteren Bewohnern, Leistungserbringern und Behörden. Ein dort pilotiertes Sturzerkennungssystem bietet die staatliche Wohnbaubehörde inzwischen landesweit an; derzeit laufen Tests mit KI-Sensoren für den Alltag und einem kontaktlosen Bluthochdruck-Screening. Der Ansatz zeigt, wie sich Präventionslösungen vor dem breiten Einsatz im Alltag prüfen lassen.
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Quest Diagnostics hat am 21. Oktober einen unbefugten Zugriff auf Quanum LSM entdeckt, das Portal, über das Praxen und Spitäler Laboranalysen bestellen und Befunde abrufen. Laut Quest wurden Patientendaten eingesehen; welche Daten und wie viele Personen betroffen sind, ist noch offen. Das Portal ist abgeschaltet, Kunden weichen auf Papieraufträge aus. Der Fall zeigt, wie verwundbar Austauschportale zwischen Leistungserbringern sind.
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Unbekannte griffen im Frühling auf Zahlungskonten im Leistungserbringer-Portal von Kentuckys Medicaid zu, das Gainwell betreibt; rund 3800 Versicherte werden nun informiert. Entdeckt wurde der Zugriff erst vier Monate später, auf Hinweis eines Leistungserbringers. Zuvor waren in Connecticut zwei ähnliche Fälle mit insgesamt über 60'000 Betroffenen bekannt geworden. Ziel der Angreifer waren offenbar Zahlungsdaten der Leistungserbringer, nicht die medizinischen Daten.
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US-, deutsche und britische Behörden schreiben der Gruppe SafePay mindestens 600 Angriffe auf Organisationen der kritischen Infrastruktur zu. Sie soll hinter dem Angriff auf den US-Dienstleister Conduent stehen, bei dem Gesundheitsdaten abflossen; Conduent zahlt in einem Vergleich 80 Mio. Dollar. Laut einer Auswertung war SafePay Anfang 2026 die dritt-aktivste Ransomware-Gruppe, mit Schwerpunkt Deutschland. Die Behörden empfehlen vor allem konsequentes Patchen und gehärtete Fernzugänge.