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Nach Publica prüfen nun auch die Bernische Pensionskasse, die Bernische Lehrerversicherungskasse, die Migros-Pensionskasse, die Pensionskasse Post und die Syngenta-Pensionskasse mögliche Datenabflüsse beim gemeinsamen Softwarelieferanten PK Softech. Die Bundesanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Der Fall zeigt, wie ein einziger Branchenlieferant zum Klumpenrisiko für viele Institute werden kann.
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Das Spital Männedorf ersetzt sein bisheriges Klinikinformationssystem Ineskis durch Kisim von Cistec. Der Auftrag hat ein Volumen von 5,6 Millionen Franken, es gingen sechs Angebote ein. Den Ausschlag gaben vor allem die funktionale Abdeckung und der Preis. Mit Lachen, Uster und mehreren Kantonsspitälern setzt ein wachsender Teil der Spitäler auf denselben Schweizer Anbieter. Das ist für den elektronischen Datenaustausch mit Versicherern relevant.
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Laut einem Bericht des texanischen Generalstaatsanwalts wurden beim Angriff auf alte, noch nicht migrierte Cerner-Server im Jahr 2025 Daten von fast 20 Millionen Personen kompromittiert, darunter Sozialversicherungsnummern und medizinische Informationen. Ein US-Gericht hat entschieden, dass Spitäler die Verantwortung für den Datenschutz nicht vollständig an den Anbieter abgeben können. Das ist eine Lehre für Migrationsprojekte mit Altsystemen.
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Die FINMA hat ihr Rundschreiben zur Video- und Online-Identifizierung angepasst. Ab November 2026 müssen Banken mit Liveness Detection prüfen, ob tatsächlich eine lebende Person vor der Kamera sitzt. Die E-ID kann künftig für die Identifikation bei der Kontoeröffnung genutzt werden. Die Regeln gelten für Banken, setzen aber einen Massstab für das digitale Onboarding in der ganzen Finanzbranche.
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Eine Benchmark-Umfrage von Clearwater bei 105 US-Gesundheitsorganisationen zeigt: 91 Prozent können nicht nachvollziehen, welche KI in ihrer Umgebung läuft, und nur 14 Prozent prüfen die KI-Kontrollen ihrer Lieferanten vollständig. Die grösste Sorge ist der Abfluss sensibler Daten über KI-Tools. 80 Prozent wenden weniger als 5 Prozent ihres Sicherheitsbudgets für KI-Sicherheit auf.
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Anthropic erweitert sein Programm, das geprüften Sicherheitsteams Zugang zu erweiterten Cybersecurity-Fähigkeiten seiner KI-Modelle gibt, und lädt neu auch regionale Spitäler und Betreiber kritischer Infrastrukturen ein. Es gibt drei Zugangsstufen von der Verteidigung bis zum Red Teaming. Wer teilnimmt, muss eine Datenaufbewahrung zur Missbrauchskontrolle akzeptieren.